KOLUMBIEN Das Wirtschaftswachstum in voller Breitseite 2010

Posted on July 21, 2010

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Waehrend sich die taumelnden Maerkte in Nordamerika, Europa und Asien sehr ungewissen Statistiken entgegentrudeln sehen, haben in nahezu heimlicher Vereinbarung zwischen Politik, Hochfinanz und Multicorporations Grosskapital beteiligte Gruppen bereits das naechste und vorlaeufig letzte Wachstumsgebiet abgesteckt, betreiben regelrechte Kapitalflucht unter dem Deckmantel von Investition und Entwicklung und setzen widermals alles darán den Rettungshafen zu verschleiern. Es muss ja morgen auch Finanzprodukte geben, die man an die breite Masse streuen kann.

Kolumbien, Peru und Chile sind die Renner, selbst das gefaehrlich grosse Brasilien wird als Mitlaeuferposten angesehen. Der Geheimtipp unter diesen bleibt nach wie vor Kolumbien, das reichste Land an Biodiversitaet, Minenprodukten, voellig unausgeschoepftem Potential im Turismuswesen, Bauwesen, Technologie und Servicebereichen. Die strategische Sonderposition im Eingang zu Suedamerika und mit zwei Meereskuesten ist dabei ein Zusatzfaktor aber nicht ausschlaggebend.

Erstaunlicherweise kaufen sich immer mehr Industrielle und Politiker aus der ganzen Welt in dieses Lande ein, da es nun auch sehr offensichtlich wurde, dass die gesammte Nordhemisphaere unter Extremrisiko von Klimakatastrophen und Krieg steht, und dies voraussichtlich fuer die naechsten 20 Jahre mit unbekanntem Ausmass. Selbst wenn die halbgare Finanzreform von Obama Impakte auf die Weltwirtschaft ausloesen kann, wird es sehr lange dauern, bis sich neue Modelle durchgesetzt haben und die hochverschuldeten Nationen wieder flott gemacht werden koennen.

Die sich ebenfalls abzeichnende Lebensmittelverknappung aufgrund von Klimaschaeden in den Landwirtschaften innerhalb der Nordhemisphaere ist ein weiterer Grund das halbwegs sichere Weite zu suchen und noch haarstraeubender wird es, sollte der Einbruch in die weltweite Transportlogistik weiterhin auf Talfahrt bleiben.

Manch ein Schlauer wusste dies bereits vor Jahren und hat Schritte unternommen. So berichtet das englisch und deutschsprachige Wirtschaftsbuero in Kolumbien ANUVELAS (anuvelas@gmail.com) von einem 300%igen Anstieg von mittelstaendigen Einwanderern oder solider Niederlassungsgruendung in einem durch die Medien verrufenen Land, dessen Lebensqualitaet weit ueber dem Spaniens steht und beispielsweise die deutsche Bevoelkerung dreimal aufnehmen koennte. Eine grosse Zunahme von Selbstversorgergruppen (frueher als Komunen verschrieen) wird ebenfalls registriert, was moeglicherweise mit anderen Faktoren zusammenhaengt, da das Sozialpolitische Klima ebenfalls eine grosse Rolle spielt.

Als erste Konsequenz steigen die Immobilienpreise in den sicheren Gebieten Kolumbiens und dies bezieht sich nicht mehr auf die selten gewordenen Rebellenkaempfe sondern auf funktionelle Infrastruktur im Umkreis von Bogota, Medellin, Bucaramanga. Die Kuestenstaedte Barranquilla, Cartagena, Sta. Marta und Buenaventura sind laut ANUVELAS zu meiden, da Ueberflutungskatastrofen wie in Europa oder USA zu erwarten sind und ebenfalls bereits zu beobachten sind. Weitergehendes Interesse an Niederlassung, Einbuergerung, Joint Ventures usw richten Sie bitte gleich an ANUVELAS in Medellin und Bogota.

Ebenfalls in Peru niedergelassen haelt das Anwalts und Wirtschaftsbuero die Regionen Perus und Chiles fuer weniger attraktiv, da die interessanten Maerkte bereits belegt sind, zunehmende Erdbeben und Vulkanausbrueche gefaehrlich werden koennen und die Inlandsmaerkte bei einem weitergehenden Erlahmen des Welthandels kaum Wachstumschancen in den Inlandsmaerkten haben.

Von Brasiliene wird ganz abgeraten, da der Riese jeden Moment ins Schwanken geraten kann und den oftmals gefaelschten Wachstums- und Stabilitaetsdaten nicht getraut werden darf. Von den 400 milionen Menschen in Brasilien darben weit mehr als 200 millionen in tiefster Armut und dieses Pulverfass kann wie zuvor nur in die falsche Richtung hochgehen, da das Land auch weiterhin unter Korruption und mangelnder staatlicher Infrastruktur leidet. Extreme und weiterhin steigende Regen- und Hochwasserkatastrofen kommen Brasilien-Uberlegungen ebenfalls nicht entgegen und manch ein Anleger in Kuestenimmobilien wird sin Billig-Glueck unter grosser Voraussicht noch bitter buessen.

Nach den US Anlegern befinden sich in Kolumbien bereits die grossen spanischen Anleger und Unternehmen wie Telefonica, Santander, BBVA, usw , deutsche Firmen wie Multivac, Siemens, Daimler Benz fallen noch unter ¨Randerscheinung¨ oder unterhalten erstmals nur strategische Positionen aufrecht. Da die mittlere und gehobene Gesellschaftsschicht spanisch und us englisch spricht, ist die EIngliederung leichter wie in Spanien oder in Portugal zB

Der kolumbianische Peso ist derzeit stabiler als der Dollar oder als der Euro, wird aber wie alle Weltdevisen den schwaechelnden Fuehrungsdevisen leicht nachrutschen, da im Grunde alles von Wohl und Untergang der Weltreservewaehrung US Dollar abhaengig gemacht wurde.

Weitere Wachstumszonen wurden nicht vereinbart, Argentinien steht auf Untergang mit Paraguay, Venezuela und Bolivien, Uruguay ist viel zu Klein und politisch unsicher was aus dem neuen Regierungschef noch werden soll und Ecuador ist unumstoesslich so tief verschuldet, dass es mit Haiti gleichgesetzt wird. Neues Zentrum von Drogenhandel und Drogenkriegen zusammen mit Peru und Bolivien soll Logik und Vernunft von solchen Gebieten fernhalten.

Uriel

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